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Der Hohlfuß als Fehlstellung

Damit der Fuß seine Aufgabe erfüllen kann, ist er auf seine natürliche Elastizität angewiesen. Beim Hohlfuß (Pes excavatus) ist diese Elastizität nicht mehr gegeben und der Fuß federt beim Auftreten nicht mehr ab. Dadurch kommt es zur Drucküberlastung, sodass Schmerzen im Fuß die Folge sein können.

Erscheinungsbild und Ursachen des Hohlfußes

Der Hohlfuß ist in seiner Erscheinung meist kürzer und gedrungener als der gewöhnliche Fuß, sodass nur Ferse und Fußballen den Boden berühren. Die Fußsohle dagegen berührt den Boden nicht. Dadurch ist der Fußabdruck beim Hohlfuß zweigeteilt und stellt den entgegengesetzten Typus zum Knick-Senkfuß dar, der auch Plattfuß genannt wird.

Der Ballenhohlfuß

Typisch beim Hohlfuß ist, dass er eine zu hohe Längswölbung bzw. einen zu hohen Spann / Rist aufweist. Die ausgeprägte Fußwölbung beim Hohlfuß wird meist durch eine muskuläre Fehlsteuerung begünstigt. Das wiederum führt zur strukturellen Verkürzung der Muskulatur / Sehnen und der Bänder, was eine Fehlstellung der Fußgelenke zur Folge hat. All das macht den Fuß unelastisch und es kommt zu einer Überlastung, die schließlich Einfluss auf das Gangbild haben kann.

Man unterscheidet übrigens zwischen echtem Hohlfuß bzw. inneren Ballenhohlfuß (Pes cavovarus), bei dem die Ferse nach innen wegknickt und dem Pseudo-Hohlfuß (Pes cavovalgus), bei dem die Ferse nach außen eingeknickt ist.

Folgen und Beschwerden durch Hohlfüße

Hohlfüße als Fehlstellung schränken die Bewegung ein und können unter Belastung zu Schmerzen führen. Das führt dazu, dass das Gewicht auf den Fuß stärker nach vorne (Ballenhohlfuß) oder nach hinten (Hackenhohlfuß) verlagert wird. Die ungleiche Belastung und Fehlstellung kann zur Folge haben, dass die Zehen eine Krallen- oder auch Greifstellung einnehmen.

Kippt beim Hohlfuß die Ferse zu sehr zum Fußinnenrand, besteht eine erhöhte Umknickneigung im Sprunggelenk. Diese Instabilität und falsche Belastung kann schließlich auch zur Arthrose im Sprunggelenk führen. Dies ist vor allem beim Ballenhohlfuß der Fall.

Therapie und Behandlung des Fußes

Eine leichte Ausprägung des Hohlfußes kann mit Einlagen behandelt werden. Solche Einlagen mit einer künstlichen Stütze bieten Entlastung und dadurch eine bessere Druckverteilung.

Möchten Sie einer Fehlstellung der Füße vorbeugen gibt es entsprechende Übungen, um die Muskeln im Fuß zu stärken. Die Gründe für Hohlfüße können auch einen neurologischen Ursprung haben. Darum ist bei Unklarheiten eine neurologische Beurteilung als ergänzende Maßnahme ratsam.

Bei größeren Beschwerden kann ein operativer Eingriff notwendig werden. Wenden Sie sich hier bei Fragen an den Fußspezialisten. Leiden Sie unter ihrer Fehlstellung oder der daraus folgenden Sprunggelenksarthrose durch einen Ballenhohlfuß, kann Ihnen das Fuß und Sprunggelenk Zentrum in Berlin weiterhelfen.

Ihr Ansprechpartner bei Problemen im Sprunggelenk

Die Korrektur eines Hohlfußes kann durch eine Umstellungsosteotomie am Sprunggelenk und eine Sehnenverlagerung erfolgen. Dr. Boack führt weltweit die meisten sprunggelenknahen Umstellungen durch und kann Ihnen daher als Experte und erfahrener Spezialist helfen.

Sollten Sie Beschwerden aufgrund einer Arthrose im Sprunggelenk haben, können Sie sich jederzeit an das Fuß und Sprunggelenk Zentrum in Berlin wenden. Hier ist Herr Dr. med. Dan-Henrik Boack führender Sprunggelenk-Spezialist. Kommen Sie bei Fragen zur Behandlung des Sprunggelenks gern auf uns zu.